Auf rotem Hintergrund steht ein schwarz-weißer Biber aufrecht über zwei, ebenfalls schwarz-weißen, gekreuzten Schienenpaaren.

Hier finden Sie Berichte und Mitteilungen aus dem vergangenen Jahr, die nicht mehr aktuell, aber trotzdem noch informativ und lesenswert sind!

Sehr geehrte Mitglieder, 
sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Bebra und deren Stadtteile,

der erste Advent ist bereits vorüber. Manche sind zum Weihnachtsmarkt am Rathaus gewesen und haben sich einstimmen lassen, auf die besinnliche, schöne Jahreszeit.
Wir dürfen feiern - ein bisschen verhaltener vielleicht.

Der Vorstand des Seniorenbeirates der Stadt Bebra läd Sie besonders herzlich zum gemütlichen Beisammensein vor Weihnachten am Donnerstag, dem 15.12.2022 um 15:00 Uhr ins Magistratszimmer
im Rathaus im 2. Stock ein.

Wir freuen uns darauf, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen. Natürlich gibt es Kostproben von der weihnachtlichen Bäckerei der Vorsitzenden. Vielleicht bringen Sie auch ein paar Plätzchen mit, oder haben eine nette Geschichte zum Vorlesen dabei.

Denjenigen, die nicht kommen können, wünscht der Vorstand des Seniorenbeirates einen gesegneten Advent, friedvolle Weihnachtstage und einen harmonischen Jahreswechsel.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen
Ilse Koch
Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Bebra

Am 17.03.2022 fand unter den gegebenen hygienischen Bedingungen die Mitgliederversammlung des Seniorenbeirates der Stadt Bebra statt.

Da in diesem Jahr auch Wahlen anstanden, hatte der Vorstand im Vorfeld Gespräche wegen der zu besetzenden ehrenamtlichen Aufgaben/Ämter geführt, auch weil die stellvertretende Vorsitzende Hannelore Hildebrandt, die Gründungsmitglied des Seniorenbeirates ist, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung steht. Als Anerkennung für ihre jahrzehntelange Arbeit soll ihr im Auftrag des Bürgermeisters Stefan Knoche ein Gutschein zu Hause übergeben werden.

Ilse Koch stellte sich für zwei weitere Jahre als Vorsitzende und Werner Könnecke als Stellvertreter zur Verfügung. Sie wurden in ihren Ämtern bestätigt. Da sich für die Schriftführung keine weitere Person zur Verfügung stellte, übernimmt die Vorsitzende auch weiterhin kommissarisch das Amt der Schriftführerin.

Als Gäste waren vom Seniorenbeirat der Stadt Rotenburg der Vorsitzende Hans Heise und ein weiteres Mitglied, Paul Mähler, anwesend. Es wurde u. a. besprochen, dass die Zusammenarbeit der Seniorenbeiräte von Rotenburg, Alheim und Bebra intensiviert werden soll.

Bei der Veranstaltung wurde aus gegebenem Anlass auch über die hohen Energie- und Benzinpreise diskutiert. Die mobilen älteren Menschen, die ihre Versorgungsfahrten noch mit ihrem Auto erledigen und auch zu Freunden und zur Familie fahren, seien ebenfalls davon stark betroffen. Mit Sicherheit werde dann die eine oder andere Fahrt zu sozialen Kontakten aus Kostengründen unterlassen. Das wiederum verstärke die Vereinsamung der Senioren und deshalb wünscht man sich, dass sie bei den "Vergünstigungen" mit bedacht werden.

Da in letzter Zeit wieder vermehrt Trickbetrüger-Anrufe vorgekommenen sind, wollten wir diesbezüglich eine umfängliche Aufklärungs- / Beratungsveranstaltung durch die Polizei organisieren.
Dafür haben wir Herrn Kriminalhauptkommissar Bingel von der PD Bad Hersfeld für einen Vortrag zum Thema "Seniorenprävention - Sicherheit im Alltag" gewinnen können.

Hier die Zusammenfassung:

Eigentlich ist es nicht zu glauben, dass immer wieder Senioren auf Gauner am Telefon hereinfallen, obwohl in der Presse, im Rundfunk und im Fernsehen davor gewarnt wird. Den Teilnehmern dieser Gesprächsrunde wird das nicht mehr passieren.

KHK Bingel von der Polizeidirektion Bad Hersfeld hatte bewusst zu einer kleinen Runde eingeladen, damit Erfahrungen offen besprochen werden konnten. Die Gauner verwickeln ihre Opfer raffiniert, mit perfiden Methoden in ein vertrauensvolles Gespräch. Sie verfolgen aber nur das Ziel, ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

Dass ihnen das fast jeden Tag gelingt, erklärt sich in erster Linie durch Einsamkeit und Isolation, insbesondere während der Pandemie. Senioren freuen sich, wenn das Telefon endlich mal klingelt und nehmen erwartungsvoll den Anruf entgegen. Sie rechnen nicht damit, dass sie hereingelegt werden sollen. Und diesen Umstand nutzen die "bösen" Menschen schamlos aus.

KHK Bingel warb darum, nach einem "erfolgreichen" Anruf trotz Schamgefühl unbedingt die Polizei anzurufen. Diese Information wird die Polizei ihrerseits dazu nutzen, die Banken/Sparkassen vor Ort auf eine Anrufserie hinzuweisen. Das Bankpersonal kann dann sensibler bei Barabhebungen von Senioren reagieren. Vielleicht ist diese Sensibilität für einen anderen älteren Menschen entscheidend und er oder sie wird vom Angestellten seines Vertrauens vor einem großen Unglück bewahrt.

Diesem Thema widmete sich die Gesprächsrunde intensiv fast 3 Stunden. Man bekam noch viele andere Hinweise, die auf großes Interesse stießen und zum Abschluß verteilte KHK Bingel noch ausreichend Informationsmaterial.

Es war rundum eine gelungene Veranstaltung.

 

Eine weitere wichtige Information zu diesem Thema:

Neue Variante des Enkeltricks unter Nutzung eines Messenger-Dienstes!

Die Polizei warnt vor einer neuen Variante des Enkeltricks, und zwar unter Nutzung eines Messenger-Dienstes

hier: WhatsApp:
Die falschen Verwandten oder Bekannten nehmen über WhatsApp mit einer dem Opfer unbekannten Rufnummer Kontakt auf.

In der Regel wird das Opfer mit "Hallo Oma! (Opa!) Ich habe eine neue Telefonnummer", oder ähnlichem kontaktiert. Die Kontaktaufnahme wird damit begründet, dass z. B. das Handy verloren wurde.

Als nächstes wird das Opfer aufgefordert, die neue Nummer zu speichern.
Kurze Zeit danach geht die nächste WhatsApp-Nachricht ein, dass z. B. eine offene Rechnung von mehreren Tausend Euro bezahlt werden müsse. Die oder der vermeintliche Angehörige habe aber aufgrund der Umstände keine Möglichkeit, auf Online-Banking zuzugreifen, um eine Überweisung durchzuführen.

Es ergeht nun die Bitte an das Opfer, diese Überweisung auf ein von der oder dem vermeintlichen Angehörigen genanntes Konto vorzunehmen, um die behauptete offene Rechnung zu begleichen. Das Geld würde angeblich in wenigen Tagen an das Opfer zurückgezahlt werden, was jedoch nicht geschieht.

© Copyright 2018-2023 - Hessisches Ministerium für Soziales und Integration